Solosänger Herbert Grönemeyer, geboren 12. April 1956 in Göttingen ist ein deutscher Schauspieler, Musiker, Sänger und Liedermacher. Es gibt Meinungen, dass Grönemeyer als einer der populärsten Musiker in Deutschland gilt.

Was seine Biographie betrifft, sie ist wirklich mannigfaltig und reich an kreative Herausforderungen. Z.B. Sein erstes Geld verdiente Grönemeyer beim Schauspielhaus Bochum als Pianist. 1976 wurde Grönemeyer musikalischer Leiter am Schauspielhaus Bochum und spielte dort Theaterrollen, wie „Till Uhlenspiegel“ oder als Graf Orlowsky in „Die Fledermaus“. Die ersten zwei seine Musikalben waren kommerziell nicht erfolgreich. In den 80ger Jahren entstanden seine Klassiker : das Album „Bochum“, die Lieder „Currywurst , „Halt mich“, „Vollmond“ und „Was soll das“ usw. , in den 90ger das Album „Chaos“, „Bleibt alles anders“. Anfang 1998 zog Grönemeyer mit seiner Familie nach London, wo er seitdem den Großteil des Jahres verbringt. Dort unterhält er ein eigenes Studio. Obwohl 1998 trafen Grönemeyer zwei schwere Schicksalsschläge, blieb er Musik treu und spielte 2000 auf der EXPO in Hannover mit einem 80köpfigen Orchester zwei Konzerte. Nach 2000 erschienen Alben „Mensch“, 12.

Am 7. April 2006 wurde Grönemeyers Single „Zeit, dass sich was dreht“ angekündigt, bei der es um die offizielle WM-Hymne zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 handelt.
Grönemeyer ist stark sozial engagiert: Deine Stimme gegen Armut, „Band für Afrika“.
Er unternahm mehrere Tournee durch Kanada, den USA, Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein und der Schweiz. Er wurde mit vielen prominenten Preisen ausgezeichnet. Grönemeyer tritt in Shows, TV-Sendungen auf. Im Herbst 2007 gab es eine internationale Metropolen-Tour in kleineren Häusern (u.a. Auftritte in London und Amsterdam). Grönemeyer gestaltete die Fernsehreihe Pop 2000, die die Geschichte von 50 Jahren Popmusik und Jugendkultur in Deutschland erzählt. Im Zusammenhang mit dieser Arbeit gründete er das Plattenlabel Grönland Records.
Herbert ist nach wie vor aktiv, macht Tours, tritt nicht zu oft auf, aber jedes sein Konzert ist ein Erlebnis. Man verkauft schon die Tickets für das Jahr 2008.
Seine Lieder hören sich gut nicht nur auf deutsch, sondern auch auf Englisch. Mein Lieblingslied ist „Männer“. Ich setze es auch in meinem Unterricht ein.
Männermänner nehmen in den arm
männer geben geborgenheit
männer weinen heimlich
männer brauchen viel zärtlichkeit
männer sind so verletzlich
männer sind auf dieser welt einfach unersätzlich
männer kaufen frauen
männer stehn ständig unter strom
männer baggern wie blöde
männer lügen am telefon
männer sind allzeit bereit
männer bestechen durch ihr geld und ihre lässigkeit
männer haben’s schwer, nehmen’s leicht
außen hart und innen ganz weich
werden als kind schon auf mann geeicht
wann ist ein mann ein mann
männer haben muskeln
männer sind furchtbar stark
männer können alles
männer kriegen ‘n herzinfarkt
männer sind einsame streiter
müssen durch jede wand, müssen immer weiter
männer …
männer führen kriege
männer sind schon als baby blau
männer rauchen pfeife
männer sind furchtbar schlau
männer bauen raketen
männer machen alles ganz genau
männer kriegen keine kinder
männer kriegen dünnes haar
männer sind auch menschen
männer sind etwas sonderbar
männer sind so verletzlich
männer sind auf dieser welt einfach unersetzlich
männer …
Konzertberichte und neue CD
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Dezember 2, 2007 um 12:49
Liebe Anja,
vielen Dank, dass Du Deine Vorschläge für unser Deutschpop-Festival in Deinen neuen Blog übertragen hast! Sehr interessant, was Du hier über Herbert Grönemeyer erzählst! Ich bin auch der Meinung, dass man über diesen Sänger und sein Schaffen mit den Lernenden sprechen kann und muss, denn wie er nach den von Dir erwähnten Schicksalsschlägen Kraft in sich gefunden hat, weiter zu leben und zu schaffen, verdient tiefe Achtung und Begeisterung! Ich glaube, das könnte man nicht nur im Zusammenhang mit dem Thema Musik im Unterricht thematisieren. Aber auch seine Lieder bieten aus meiner Sicht viel Stoff zum Diskutieren sowie allerlei landeskundliche Informationen.
Lieber Gruß
Irina.